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"DA SCHAU HER" so lautete das Motto der Verbandsrinderschau Salzburg am 8. und 9. Mai in Maishofen.


Die Salzburger Hochlandrinderzüchter präsentierten dem sehr zahlreich anwesenden Publikum eine wunderschöne "Familie" an Hochlandrindern außer Konkurrenz. Heuer war uns nicht das Siegen wichtig, sondern Tiere jeder Altersgruppe, vom 6 Wochen alten Kalb bis hin zur Altkuh, auch 2 Stiere, in einer Gruppe zu zeigen, und vor allem auch Tiere in allen Farbschlägen von schwarz über rot, dun und weiß, vorzuführen.


 
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Der "da schau her" - Effekt ist den Hochlandrindern natürlich immer sicher, ganz besonders dann, wenn nach 2-stündiger Milchviehvorführung (99,9% hornlos) eine Gruppe von 9 urig aussehenden Zotteln mit gewaltigem Gehörn, die bis auf den letzten Platz gefüllte Halle, betritt.

 
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In Summe wurden über 200 Milchkühe und 30 Fleischrinder aufgetrieben. Aus Sicht der Fleischrinderzucht konnten wir einen überaus erfreulichen Trend im Verband beobachten. Mussten wir im Jahr 2005 noch ganz abseits, in einem 10 Minuten vor Schaubeginn schnell hingeschleuderten Ring, im Regen unsere Tiere zeigen, während gleich nebenan im wunderbar hergerichteten Festzelt die Milchdamen im Trockenen promenierten.

 
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Stolze Gruppensiegerinnen Milch
 
Ganz anders heuer, wir durften sogar den "Ring der Milchkühe!" benutzen, und das nicht einmal zu einer schlechten Zeit, alle Achtung! Wenn ich diesen herzerwärmenden Aufwärtstrend gedanklich weiterspinne, so könnte es bei der nächsten Verbandsschau in fünf Jahren doch wirklich sein, dass uns auch ein Kommentator zur Verfügung stehen wird, dem Hochlandrinder nicht völlig fremd sind, und der auch bereit ist, diese Rasse zu akzeptieren und seinen Kommentar entsprechend vorzubereiten.

 
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Ausgestellt haben folgende Zuchtbetriebe:

Lassacher Doris u. Gerhard, Schloßberg
Mayer Veronika u. Rudi, Schmutzerhof
Pertiller Maria u. Franz, Eugenbach
Pirchner Resi u. Bernhard, Frohngütl
Wieshofer Ingrid u. Klaus, Brandlehen




Resi Pirchner


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Homöopathie: Landwirte gegen Tierarztpflicht

Tiermedizin: Landwirte müssen vor jedem Einsatz von homöopathischen Mitteln den Tierarzt holen. Jetzt werden Rufe nach einer Freigabe laut.

Auf die Homöopathie zu verzichten, kann sich Margit Brunauer nicht mehr vorstellen. Die Biobäuerin in Elsbethen zeigt sich begeistert von der Wirkung homöopathischer Medikamente. Die würden sich praktisch für alles eignen, sagt Brunauer, "angefangen von der Euterentzündung über Fruchtbarkeitsstörungen, die Geburtsvorbereitung beim Rind bis zur Versorgung des Kalbs nach der Geburt. Das geht von A bis Z."

Sogar bei einem vor zwei Jahren an Lungenentzündung erkrankten Rind sei es der Homöopathie zu verdanken, dass das Tier wieder gesund geworden sei, sagt die Brunauer.


Derzeit kämpfen die Landwirte, die in diese Art der Behandlung große Hoffnung setzen, mit juristischen Hürden. Es ist ihnen nach geltendem österreichischen Recht nicht erlaubt, ohne tierärztliche Genehmigung homöopathische Mittel einzusetzen. So steht es im Tierarzneimittelkontrollgesetz.

 
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Der Besuch des Tierarztes ist aber mit Kosten verbunden. Jetzt werden Rufe nach einer Liberalisierung und einem Selbstbestimmungsrecht für die Landwirte laut. Diese Forderung kommt auch von der Interessenvertretung der Biobauern. Ein Landwirt, der sich mit Homöopathie befasst und entsprechende Kurse besucht habe, sollte diese alternative Medizin auch einsetzen dürfen, sagt Sepp Machreich, der Obmann von Bio Austria Salzburg.

Der Einsatz der Homöopathie sei nicht nur begrüßenswert, weil es eine "sanfte" Methode sei. "Für Bauern ist eine solche Behandlung auch wirtschaftlich günstiger" sagt Machreich. Der Grund: Wird "normale" Medizin verabreicht, dürfen Fleisch und Milch aus konventioneller Produktion erst nach einer Frist von mehreren Tagen in den Verkehr gebracht werden. In der Biolandwirtschaft gelten nach der Verabreichung von Arzneimitteln noch längere Fristen, was bedeutet, dass ein Biobauer mitunter mehrere Wochen lang seine Produkte nicht verwerten kann. Nach dem Einsatz homöopathischer Mittel sind keine langen Wartezeiten vorgeschrieben.

Auch dieser ökonomische Aspekt dürfte eine Rolle dabei spielen, dass Homöopathika in der Beliebtheitsskala steigen. In Salzburg treffen sich interessierte Bauern seit Kurzem an eigenen Homöopathie-Stammtischen, um die Wirkung von Globuli-Kugeln und den Erfolg von neuen Behandlungsmethoden zu besprechen.

Über die ärztliche Verordnungspflicht herrscht auf vielen Höfen Unverständnis. Dass man dafür einen Tierarzt rufen müsse, sei für sie nicht nachvollziehbar, sagt Brunauer. Bei der Homöopathie seien nur natürliche Wirkstoffe im Einsatz. "Warum soll man da einen Tierarzt brauchen?"

Manch überzeugter Landwirt lässt sich ohnedies nicht daran hindern, homöopathische Arzneimittel mitunter auch ohne tierärztliche Verschreibung anzuwenden. Wer davon überzeugt sei, wende es auch oft an, sagen Insider. Gestzlich gedeckt ist das jedoch nicht. "Wenn beispielsweise bei einer AMA-Kontrolle homöopathische Mittel entdeckt werden, für die es keine Bestätigung vom Tierarzt gibt, könnte es Probleme geben".

Bericht aus den Salzburger Nachrichten


 
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Problemlose Verabreichung
 

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AUSLAUF- und WEIDEPRÄMIE nun auch in Salzburg

Je RGVE beträgt die Auslaufprämie 40 Euro, die Weideprämie 60 Euro. Für Rinder kann sie ab einem Alter von 6 Monaten beantragt werden.

Bei Weidehaltung müssen die Tiere an mindestens 130 Tagen im Jahr Bewegungsmöglichkeit im Freien haben, davon mindestens 110 Tage Weide. Bei Höfen unter 900 m Seehöhe beträgt die Mindestdauer an Bewegungsmöblilchkeit 160 Tage im Jahr, davon 120 Weide. Also kein Problem für Hochlandrinderzüchter.

Auslauf müssen die Tiere an mindestens drei Tagen pro Woche während des gesamten Jahres haben, wobei mindestens fünf Quadratmeter pro RGVE befestigte Auslauffläche mit entsprechenden Abfluss vorhanden sein müssen. Bei zwei Ausgängen im Stall reduziert sich der Auslauf auf drei Quadratmeter pro RGVE.


Resi Pirchner


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Georg Ortner - der kompetente Mann am Info-Stand
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