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Aktuelles

 

 

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Die Weidehaltung von Hochlandrindern ist für das Grünland- und Berggebiet von großer Bedeutung!

Das Weidefutter liefert für die Landwirte/innen das preiswerteste Grundfutter. Darüber hinaus erhalten und pflegen die Weidetiere unsere Kulturlandschaft. Die Weidehaltung wirkt sich bei optimaler Weideführung positiv auf die Tiergesundheit aus und stärkt deren Widerstands­kräfte. Deswegen zeichnet sich Highlandbeef durch eine besonders hohe Qualität aus - beispielsweise sind die Gehalte an wertvollen Fettsäuren und Vitaminen in diesen Weideprodukten erhöht. Weidende Hochlandrinder sind auch ein wichtiges Bindeglied zwischen Produzenten und Konsumenten. Bei den Mitgliedern der Arge Hochlandrind wird der Weidehaltung sehr große Bedeutung geschenkt.

 
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Der Bodenorganismus bildet die Grundlage allen Lebens auf der Erde und muss gerade in der Landwirtschaft sorgsam gepflegt werden. Narbenschäden auf der Weide sind ideale Ansiedelungspunkte unerwünschter Weidepflanzen wie z.B. Ampfer.
Bei genauer Betrachtung einer ampferbelasteten Weidefläche lässt sich erkennen, dass die Pflanzen häufig konzentriert auf bestimmten Stellen auftreten und selten gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt sind. Geht man dieser Tatsache weiter nach wird man zum Ergebnis kommen, dass es sich dabei häufig um Liege-, Tränke-, Schatten-, Ein- und Austriebsplätze handelt. Es sind also Plätze, an denen sich eine große Anzahl an Weidetieren häufig aufhalten. Dies hat zur Folge, dass an diesen Orten eine hohe Trittbelastung auf die Grasnarbe ausgeübt wird sowie vermehrt Kot und Harn anfallen. Das Ergebnis dieses Zustandes ist ein verdichteter und überdüngter Boden mit einer lückigen Grasnarbe. Somit sind Bedingungen geschaffen, die fast nur mehr die Ampferpflanze aushält. Durch die Lücken im Bestand werden die Ampfersamen zur Keimung angeregt und die Pfahlwurzel des Ampfers kann auch in verdichteten Böden noch wachsen. Die Rinde der Ampferwurzel ist zudem mit Gerbstoffen ausgestattet, die die Pflanze vor Fäulnis schützen. In stark nährstoffangereicherten und verdichteten Böden sind Fäulniszustände häufig anzutreffen.
Im Frühjahr oder nach langen Regenperioden sind die Weideflächen meistens sehr nass und der Boden ist nicht tragfähig. Werden die Tiere in dieser Zeit auf die Fläche gelassen verursachen sie Schäden an der Grasnarbe. Ob der Boden zu feucht ist kann man ganz einfach testen. Dazu geht man über die Fläche und beobachtet den Boden an der Stelle wo der Fuß aufsetzt. Quillt Wasser aus dem Boden heraus ist der Boden eindeutig zu nass für eine Beweidung oder für das Befahren mit dem Traktor. In einer besonders kritischen Zeit befindet sich die Herbstweide. Der Boden und die Grasnarbe sind meistens feucht und der Tritt der Tiere kann hier große Schäden anrichten, wenn zu intensiv beweidet wird. Grasnarbenschäden, die durch die Herbstbeweidung verursacht werden, führen zu einer mengen- und qualitätsmäßigen Ertragseinbuße im Folgejahr.
Deshalb muss auf der Weide versucht werden große Verdichtungsflächen zu vermeiden.
 
 
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