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Aktuelles

 

 

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Seit einigen Jahren ist auch in Österreich Individualität in der Landwirtschaft erlaubt und jeder Bauer kann die Rinderrasse und die Wirtschaftsweise wählen die für ihn und seinen Betrieb am sinnvollsten erscheint, ohne Sonntags aus dem Wirtshaus gejagt zu werden.


 
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An der heutigen Rassenvielfalt sieht man, dass sich im Fleckviehland in den letzten Jahren einiges getan hat. Nach dem logischen Trend zur Mutterkuhhaltung und den speziellen Fleischrassen, wie den Hochlandrindern, hält der Boom weiter an da besonders viele kleinere Betriebe mit bis zu 10 Milchkühen, die Milchproduktion wegen Arbeitsüberlastung einstellen. Oft spielt auch der veraltete, nicht mehr zeitgemäße Stall und die ungünstige Hoflage ohne Auslaufmöglichkeit eine große Rolle. Viele wollen nicht durch erneute kostspielige Investitionen in Stallneu- bzw. Umbau wiederum für Jahre zum Spielball der Agrarpolitik werden.

Eine Lebensleistung von mehr als 100.000 kg Milch ist schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge.

Die derzeitigen Milchpreise erfordern eine ständige Leistungsoptimierung, denn steigende Betriebsmittelpreise, Maschinenfixkosten und höhere Ansprüche an die Tiergerechtigkeit seitens der Bürokratie drücken auf die Rentabilität. Ohne aufwendige Fütterung erhöhten Kuhkomfort und verbesserter Organisation läßt sich die Milchleistung sicher nicht mehr erhöhen. Auf keinen Fall kann man dies ohne eine intensivere Bestandesbetreuung erreichen. Das bedeutet einige Stunden mehr an zusätzlicher Arbeitszeit. Aber wird dies im kleineren Betrieb wirklich entsprechend entlohnt?

Da wählen viele junge Hofübernehmer heute lieber unser extensives Konzept um glücklicher Landwirt bleiben zu können. Die neuen Tierbestandszahlen vom September 2008 zeigen beim Hochlandrind österreichweit wieder eine deutliche Zunahme. In den letzten Jahren gab es besonders in Oberösterreich und Niederösterreich viele Neueinsteiger. In Niederösterreich stieg der Bestand an Hochlandrindern 2008 sogar um nahezu 10%.

Mit dem Hochlandrind gelang es sogar schon Betriebe in die Rinderhaltung zurückzuholen.

Besonders Quereinsteiger in die Landwirtschaft entscheiden sich häufig für das extensive Hochlandrind. Im Vordergrund muß hier immer die Fleischproduktion stehen. Der Zuchtviehmarkt ist schwierig und nur ein geringer Prozentsatz der Kalbinnen und Stiere kann heute tatsächlich noch in die Zucht gehen.
Trotzdem brauchen wir auch in diesem Bereich Nachwuchs mit der richtigen Einstellung, denn der Egoismus mancher sogenannter Spitzenzüchter ist der Allgemeinheit nicht von Nutzen. Die Arge Hochlandrind sucht junge Hochlandrinderzüchter- und Halter aus allen Bundesländern, die züchterische Spuren hinterlassen wollen und bereit sind, sich für unsere Idee in der ARGE zu engagieren.
Interessierte Mitglieder und Neueinsteiger sollten sich bitte schnell beim Obmann melden: obmann@highlandbeef.at
 
 
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